Häufige Fragen
Häufige Fragen
Früherkennung
Früherkennung
Die Mammographie ermöglicht es, bereits sehr kleine Veränderungen im Brustdrüsengewebe frühzeitig zu erkennen. Das schafft Sicherheit und erhöht die Chance, Erkrankungen in einem frühen Stadium zu entdecken.
Die Prognose und auch die notwendige Therapie hängen stark davon ab, wie früh Brustkrebs erkannt wird.
Wird die Erkrankung früh entdeckt, sind oft weniger intensive Behandlungen notwendig, und die Erholung verläuft schneller.
Ja, unbedingt.
Die meisten Brustkrebserkrankungen verursachen zu Beginn keine Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, regelmässig zur Vorsorge zu gehen.
Die Mammographie dient der Früherkennung und sollte nicht erst dann erfolgen, wenn bereits Symptome auftreten.
In der Schweiz wird ab dem 50. Lebensjahr in der Regel eine Mammographie alle zwei Jahre empfohlen.
Bei familiärer Vorbelastung oder erhöhtem Risiko wird die Vorsorge individuell angepasst und gegebenenfalls früher oder häufiger durchgeführt.
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Genetik Teil 1
Genetik Teil 1
In den meisten Fällen entstehen Krebserkrankungen zufällig und werden durch verschiedene Risikofaktoren wie Alter, Lebensstil oder hormonelle Einflüsse begünstigt.
Ein kleiner Teil der Krebserkrankungen ist jedoch erblich bedingt. Beim Brustkrebs betrifft das etwa 5 bis 10 % der Fälle. Diese genetischen Veränderungen können von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Beim Eierstockkrebs ist der Anteil erblich bedingter Erkrankungen häufiger. Jede fünfte Patientin hat einen erblich bedingte Eierstockkrebs.
BRCA ist die Abkürzung für „Breast Cancer“ und wird meist im Zusammenhang mit den Genen BRCA1 und BRCA2 verwendet.
Diese Gene sind wichtig für die Reparatur von DNA-Schäden in den Zellen. Jeder Mensch besitzt sie in zweifacher Ausführung.
Liegt jedoch eine Veränderung (Mutation) in einem dieser Gene vor, steigt das Risiko, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken, deutlich an.
Genetische Veränderungen wie BRCA-Mutationen können das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöhen.
Bei Frauen betrifft dies vor allem Brustkrebs und Eierstockkrebs. Bei Männern ist insbesondere das Risiko für Prostatakrebs erhöht.
Bei beiden Geschlechtern kann zudem ein erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Hautkrebs bestehen
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Genetik Teil 2
Genetik Teil 2
Ein Gentest ist vor allem dann sinnvoll, wenn Hinweise auf eine erbliche Belastung bestehen. Dazu gehören beispielsweise mehrere Krebserkrankungen in der Familie, Erkrankungen in vergleichsweise jungen Jahren oder bestimmte Muster von verschiedenen Krebserkrankungen.
Die Entscheidung für einen Gentest erfolgt immer individuell und wird in der Regel durch eine genetische Beratung begleitet.
Eine Trägerschaftsabklärung ist ein spezieller Gentest, der durchgeführt wird, wenn in einer Familie bereits eine genetische Veränderung bekannt ist.
Blutsverwandte Personen können so klären, ob sie ebenfalls Träger dieser Mutation sind.
Bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko empfehlen wir bildgebende Untersuchungen (Mammogaphie). Bei Männern mit erhöhtem Prostatakrebsrisiko empfehlen wir eine PSA-Untersuchung (Bluttest). Bei einem erhöhten Darmkrebsrisiko gibt es die Möglichkeit einer Darmspiegelung. Bei Eierstockrebs gibt es leider keine verlässlichen Früherkennungsmethoden.
In bestimmten Situationen können auch präventive Massnahmen in Betracht gezogen werden. Welche Schritte sinnvoll sind, wird immer individuell besprochen.
Eine engmaschige Betreuung kann dazu beitragen, die Erkrankung früh zu erkennen und insgesamt die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung deutlich zu verbessern.
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Biopsie
Biopsie
Eine Gewebeprobe (Biopsie) wird durchgeführt, um auffällige Veränderungen im Gewebe genauer zu untersuchen.
Bildgebende Verfahren wie Mammographie oder Ultraschall können Hinweise liefern, aber nur durch die Entnahme und Analyse von Gewebe lässt sich sicher feststellen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung handelt.
Die Biopsie ist somit ein wichtiger Schritt, um eine genaue Diagnose zu stellen.
Eine Biopsie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Während der Untersuchung kann ein Druckgefühl entstehen, echte Schmerzen treten jedoch normalerweise nicht auf. Nach dem Eingriff kann es zu einem blauen Fleck kommen.
Zuerst wird die Haut desinfiziert und dann die örtliche Betäubung. Anschliessend wir unter Bildkontrolle (Ultraschall) mit einer feinen Nadel eine kleine Gewebeprobe entnommen. Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten.
Bis das Ergebnis vorliegt, dauert es in der Regel zwei bis vier Tage.
Sobald alle Befunde vorliegen, werden diese mit Ihnen besprochen und die nächsten Schritte gemeinsam geplant.
Nein, diese häufige Sorge ist unbegründet.
Es gibt viele Studien, die zeigen, dass eine Biopsie kein Risiko hat den Tumor zu verteilen. Die eingesetzten Verfahren sind medizinisch etabliert und gelten als sicher.
Die Gewebeentnahme ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um Klarheit zu gewinnen und die richtige Behandlung planen zu können.
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Chemotherapie
Chemotherapie
Nein, nicht jede Frau mit Brustkrebs benötigt eine Chemotherapie.
Ob eine Chemotherapie sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Tumors, seiner Grösse und biologischen Eigenschaften.
Die Behandlung wird immer individuell geplant, um die bestmögliche Therapie für die jeweilige Situation zu finden.
Übelkeit kann eine mögliche Nebenwirkung der Chemotherapie sein, tritt jedoch heute deutlich seltener und meist weniger stark auf als früher.
Es stehen wirksame Medikamente zur Verfügung, die Übelkeit vorbeugen oder lindern können.
Die Behandlung wird individuell angepasst, sodass Nebenwirkungen möglichst gut kontrolliert werden können.
Nein, Haarausfall tritt nicht bei jeder Chemotherapie auf.
Ob die Haare ausfallen, hängt von den eingesetzten Medikamenten ab. Bei manchen Therapien kommt es zu Haarausfall, bei anderen nicht.
Durch den Einsatz einer Kühlhaube werden die Gefässe der Kopfhaut verengt. Es kommt weniger «Chemotherapie-Substanz» an die Haarwurzeln und der Haarausfall wird verringert.
Der Ablauf von einer Chemotherapie ist immer etwa gleich. Zuerst gibt es eine Blutentnahme und anschliessend folgt ein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin. Wenn die Blutwerte gut sind und sich die Patientin gut fühlt, wird zusammen entschieden, dass die Therapie an diesem Tag durchgeführt wird.
Die Medikamente werden in der Regel über eine Infusion verabreicht und dauert zwischen einer und vier Stunden – je nach Zusammensetzung der Therapie.
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Onkologiepflege
Onkologiepflege
Während der gesamten Behandlung werden Sie von einem interdisziplinären Team begleitet. Dazu gehören Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen sowie weitere Fachpersonen.
Die Pflegefachkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle und sind oft die wichtigsten Ansprechpersonen im Alltag. Sie begleiten, unterstützen und koordinieren die Betreuung über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.
Viele onkologische Behandlungen finden heute ambulant statt. Das bedeutet, dass Sie für die Therapie ins Zentrum kommen und danach wieder nach Hause gehen können.
Pflegefachpersonen übernehmen vielfältige Aufgaben in der Betreuung von Krebspatientinnen und -patienten.
Sie unterstützen bei der Durchführung der Therapie, überwachen den Gesundheitszustand und helfen beim Umgang mit Nebenwirkungen. Gleichzeitig sind sie wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Fragen und Sorgen im Alltag.
Sie tragen wesentlich dazu bei, dass sich Patientinnen und Patienten gut begleitet und sicher fühlen.
Beim Thema Haarersatz werden Sie ebenfalls durch das Behandlungsteam unterstützt.
Pflegefachpersonen können erste Informationen geben und bei Bedarf an spezialisierte Stellen oder Fachgeschäfte weitervermitteln.
So erhalten Sie eine individuelle Beratung, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.
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Interdisziplinarität
Interdisziplinarität
Ein Tumorboard ist eine interdisziplinäre Besprechung, bei der Fachärztinnen und -ärzte aus verschiedenen Bereichen gemeinsam den besten Behandlungsplan für eine Patientin oder einen Patienten festlegen.
Dabei werden alle relevanten Befunde zusammengetragen und aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beurteilt.
Ein Tumorboard ist eine interdisziplinäre Besprechung, bei der Fachärztinnen und -ärzte aus verschiedenen Bereichen gemeinsam die Diagnose besprechen und den besten Behandlungsplan für eine Patientin oder einen Patienten festlegen.
Dabei werden alle relevanten Befunde zusammengetragen und aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beurteilt.
Ein Qualitätslabel zeigt, dass ein Zentrum bestimmte medizinische und organisatorische Standards erfüllt.
Dazu gehören unter anderem strukturierte Abläufe, regelmässige Überprüfungen und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das zusätzliche Sicherheit und eine Behandlung nach anerkannten Qualitätskriterien.
Die Medizin im Allgemeinen entwickelt sich laufend weiter.
Durch regelmässige Weiterbildungen bleibt das Behandlungsteam auf dem neuesten Stand von Forschung und Therapie.
Das stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten von aktuellen Erkenntnissen und modernen Behandlungsmöglichkeiten profitieren.
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Brustrekonstruktion
Brustrekonstruktion
Ein Brustaufbau kann entweder direkt bei der Operation oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Beide Varianten sind möglich und medizinisch sinnvoll. Welche Option gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der individuellen Situation, der geplanten Therapie und den persönlichen Wünschen.
Grundsätzlich gibt es zwei Hauptmöglichkeiten für den Brustaufbau: mit Implantaten oder mit körpereigenem Gewebe.
Beide Methoden haben unterschiedliche Vorteile und werden je nach Ausgangssituation und persönlichen Bedürfnissen eingesetzt.
Welche Methode am besten geeignet ist, wird individuell besprochen und geplant.
Neben Implantaten gibt es auch natürliche Verfahren, bei denen körpereigenes Gewebe von verschiedenen Orten des Körpers verwendet wird.
Die Wahl hängt von verschiedenen medizinischen und persönlichen Faktoren ab.
Nein, eine Brustrekonstruktion ist keine Pflicht.
Ob ein Wiederaufbau gewünscht ist oder nicht, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Es gibt keine medizinische Notwendigkeit, sich rekonstruieren zu lassen.
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