Wichtige Erkenntnisse zu Hirnmetastasen bei Brustkrebs
Wie häufig treten Hirnmetastasen bei metastasiertem Brustkrebs auf und welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Brustkrebs-Subtypen? Eine Studie mit 2'775 Patientinnen und Patienten geht diesen Fragen nach.
Hirnmetastasen sind bei metastasiertem Brustkrebs nach wie vor eine grosse Herausforderung dar. Eine aktuelle Analyse von 2’775 Patientinnen und Patienten zeigt, dass bei rund 17 Prozent im Verlauf Hirnmetastasen auftraten. Besonders betroffen waren HER2-positive und triple-negative Tumoren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Risikoeinschätzung sowie gezielter Therapien, welche auf die jeweilige Form des Brustkrebses abgestimmt sind.
Die Untersuchung basiert auf sogenannten Real-World-Daten aus einem österreichischen Brustkrebsregister. Anders als bei einer klassischen klinischen Studie wird keine Behandlung vorgegeben: Ausgewertet werden Daten aus der tatsächlichen medizinischen Versorgung und den realen Krankheitsverläufen der Patientinnen und Patienten.
Prof. Dr. med. Michael Knauer vom Tumor- und Brustzentrum Ostschweiz ist Co-Autor der Publikation und war an der Konzeption der Studie beteiligt.
Publikation unter The Breast online
