wegweisende Resultate der Schweizer REDUSE-Studie
Warum ein selteneres Behandlungsintervall für Knochenmetastasen der neue Standard ist.
Die wegweisenden Resultate der REDUSE-Studie des Swiss Cancer Institutes bestätigen: Weniger ist mehr. PatientInnen mit Brustkrebs und Patienten mit Prostatakrebs, bei denen die Erkrankung in die Knochen gestreut hat, erhalten knochenstärkende Medikamente wie Denosumab (X-Geva) standardmässig oft alle vier Wochen. Die REDUSE-Studie belegt nun, dass die dreimonatliche Gabe von Denosumab bei der Vorbeugung von Knochenkomplikationen und starken Schmerzen genauso wirksam ist.
Als an der Studie aktiv beteiligtes Behandlungszentrum haben wir diesen wegweisenden Ansatz zur Schonung unserer Patientinnen und Patienten erfolgreich in unseren klinischen Alltag integriert. Eine reduzierte Abgabe von Denosumab bedeutet:
- Gleicher Schutz: Die Erhaltung der Knochenstabilität bei Brust- und Prostatakrebs mit Knochenmetastasen ist bei der Dreimonatsspritze absolut identisch zur monatlichen Gabe.
- Weniger Nebenwirkungen: Durch das verlängerte Intervall sinkt das Risiko für unangenehme Begleiterscheinungen sowie für seltene, aber schwere Komplikationen wie Kiefernekrosen.
- Mehr Lebensqualität: Betroffene müssen statt zwölfmal nur noch viermal im Jahr für diese Therapie ins Spital reisen.
- Ressourcenschonung: Die Strategie reduziert die Kosten für das Medikament Denosumab um rund zwei Drittel und entlastet das Gesundheitssystem nachhaltig.
Diese Studiendaten bestärken uns darin, den eingeschlagenen Weg der personalisierten und schonenden Krebstherapie konsequent für Sie weiterzugehen.
Ihr Team des Tumor- und Brustzentrums Ostschweiz
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